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Mikroplastik in Fleur de Sel

In den letzten Tagen hat man sehr viel darüber gelesen und auch im TV gesehen, dass Fleur de Sel mit Mikroplastik belastet ist. Zunächst hat mich dies stutzig gemacht. Es ist bekannt, dass die Meere mit Plastiktüten etc. verunnreinigt sind. Aber Mikroplastik? Aber es ist doch im Prinzip logisch: In fast jedem Kosmetikartikel, in Flüssigseife oder Zahnpasta ist Mikroplastik enthalten. Beim Waschen von Kleidungsstücken aus Polyester lösen sich ebenfalls Kunststofffasern. Dies alles geht ins Trinkwasser und ins Meer. Aber nicht nur Fleur de Sel ist betroffen, auch das Tafelsalz ist kontaminiert - wenn auch nicht so stark. Und da wir unsere Speisen salze und auch in Fertigprodukten - meist sogar sehr viel Salz enthalten ist, essen wir im Prinzip jeden Tag Mikroplastik.

 

Was können wir eigentlich tun? Ich persönlich verzichte auf Kosmetikartikel, die Mikroplastik enthalten. Einkaufen gehe ich mit einer App (CodeCheck). Hier ist nicht nur ersichtlich, welcher Artikel Mikroplastik enthält, sondern auch andere, nicht unbedingt umweltfreundliche Inhaltsstoffe enthalten sind. Es ärgert mich schon, wenn ich Käse an der Frischetheke kaufe und zwischen jede Scheibe soll ein Stück "Kunststoff". Bei uns nicht! Beim Bäcker Kunststoff z. B. um den Berliner? Warum? Dem Berliner passiert gar nichts auf dem Weg vom Bäcker nach Hause.

 

Plastikverpackungen sind irgendwie schleichend in unser Leben getreten. Oft frage ich mich oder meine Mutter: "Wie war das eigentlich früher?" Milch haben wir "lose" eingekauft. Käse und Wurst wurde in Papier verpackt.

 

Liegt es nicht in unserer Hand?

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Kommentare: 1
  • #1

    Brigitte Krüger (Donnerstag, 10 Mai 2018 23:59)

    In meiner Kindheit bestimmte Plastik schon den Alltag. Bei uns kam immer der Milchmann von Schellberg...Da gab es aber auch schon Milch im Plastikschlauch/Tüte...Diese kam dann in einen Behälter (auch aus Kunststoff) für die Kühlschranktür. Wie heisst denn deine App?